Vereinsgeschichte des SV Aspern 1919

Aperner LöwenIm Jahre 1919 haben 5 Freunde beschlossen, einen Fussballverein zu Gründen. Diese Männer waren Ferdinand Braun, Robert Kopitz, Franz Vrbicky, Ferdinand Guth und Johann Peichl. Als Klubfarbe wurde „Grün-Weiß“ gewählt, beim Namen einigte man sich auf „Asperner Sportklub“.

Die Sportanlage war der Flughafen Aspern. Nach jedem Spiel mussten Tor- und Seitenstangen wieder weggeräumt werden. Aber der Platz war zu weit weg vom Ortskern Aspern! Noch im selben Jahr wurde die Sportanlage am Biberhaufen errichtet und feierlich eröffnet. 1934 – nach einem politischen Umsturz – bestand die Gefahr, dass der Verein aufgelöst wird. Durch die Initiative des Hrn. Franz Vrbicky gelang es den Verein aufrecht zu erhalten.

1938 – 1945 war der Spielbetrieb nur sehr eingeschränkt möglich, da viele Spieler zur Wehrmacht eingezogen wurden.

1945 begann dann der Wiederaufbau der Mannschaft.

1949 gab es es sogar eine Handballmannschaft die gute Erfolge erzielte. Dadurch wurde der Vereinsname auf „Sportvereinigung Aspern“ geändert. Wenig später löste sich diese Mannschaft aber wegen Nachwuchsmangels wieder auf.

1962 gab es wieder einen Aufschwung. Unter Präsident Ing. Ernst Wegerer wurde die „Grün-Weiße Ballnacht“ aus der Taufe gehoben – es war eine der schönsten Bälle in Aspern. In dieser Zeit leistete Ludwig „Wastl“ Brenner enormes für Verband und den SV-Aspern. Besonders am Herzen lagen ihm die Nachwuchsmannschaften. Die Jahre vergingen mit wechselnden Erfolgen. 1972 wurde Kommerzialrat Otto Herzer als Sponsor gewonnen, was wieder eine Namens-Änderung auf „SV Aspern Herzer“ zur Folge hatte.

1973 wurde eine Damenmannschaft aufgestellt, die sogar einmal Österreichischer Meister wurde. Aber auch diese Mannschaft löste sich bald wieder wegen Nachwuchsmangels auf.

1974 stiege man auf Grund einer Reform als Zweitplazierter hinter ESV Stadlau in die Wiener Liga auf. Franz Klinger wurde als Trainer verpflichtet und war bis zum Sommer 1978 im Amt. Gleichzeitig stieg er mit seiner Mannschaft in diesem Jahr in die Unterliga B ab.
1979/1980 war man abermals – auf Grund der Auflösung der Regionalliga Ost Aufsteiger in die Wiener Liga, wo man bis 1982 verblieben. In den 80-iger-Jahren begannen die Nachwuchssorgen und man war gezwungen, sich um Legionäre umzuschauen. 1982 wurden 2 Landesligen ins Leben gerufen, in der die Mannschaft nach einem Jahr Zugehörigkeit in die Unterliga B abstieg.

1983 legte Präsident Otto Herzer sein Amt zurück und beendete somit seine Sponsortätigkeit. Leistungsträger verließen den Verein und die Mannschaft wurde immer schwächer.

1983/1984 war einer der Tiefpunkte des Vereins. Als Tabellenletzter stieg man in die 1. Klasse B ab.

1985 gelang das Kunststück. Man wurde sofort wieder Meister und kehrte in die Unterliga zurück. Dort hielt sich die Mannschaft bis 1988. 1988/1989 musste die Mannschaft erneut den bitteren Weg in die 1. Klasse B antreten. 1988 wurden inzwischen die ersten 2 Tennisplätze gebaut.

1988 – November – Durch einen Brand wurde die Kantine zerstört, die angrenzenden Umkleidekabinen wurden durch ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr gerettet.

1989 wurde mit dem Neubau der Kantine begonnen. Es geschah einiges auf der Anlage, aber sportlich lief nicht immer alles nach Wunsch. Nach zwei Jahren 1. Klasse wurde man abermals Meister und es ging wieder in die Unterliga 1991/1992 landeten wir wieder in der 1. Klasse B.

1992 wurde mit dem Bau eines Kunstrasenfeldes und der Flutlichtanlage begonnen. Es folgten zwei Jahre in der 1. Klasse B

1993/1994 wieder mal Aufstieg als Zweitplazierter in die Unterliga B. 1994/1995 die Saison versprach nicht Gutes. Der Verein war finanziell auf Sparflamme und es gab keine nennenswerten Verstärkungen. Dieses Jahr wurde auf dem vorletzten Tabellenplatz beendet. 1996 im Juni kam es zur Fusion mit IKS Wien – einem Untermieter auf dem Asperner Platz. Unter dem Namen „SV Aspern IKS“ ging es für die nächsten 2 Jahre ab in die 1. Klasse B. 1998 die Fusion mit IKS wurde aufgelöst und man nannte sich wieder „S.V. Aspern“ 1998/1999 da man sich für diese Saison etwas erhoffte, holte man sich Verstärkung und einen Trainer mit Fachwissen. Walter Löbsch formte eine Mannschaft, die sich sehen lassen konnte und wurde prompt Meister. Und wieder mal der Aufstieg in die Oberliga (die Unterliga wurde umbenannt in Oberliga). Zum Meisterschaftsende lag man am hervorragenden 9. Tabellenplatz.

2000/2001 was in dieser Saison erreicht wurde hätte niemand für möglich gehalten! Es wurde der 5. Tabellenplatz! Auch die Leistung der Reservemannschaft war mit einem 9. Platz mehr als gut – schon lange war Sie nicht mehr so erfolgreich.

2001 am 13.09. gingen wir mit unserer offiziellen Homepage www.sv-aspern.at ins Netz seit Oktober 2001 haben wir einen neuen Hauptsponsor und daher auch wieder mal eine Namensänderung: SVA Wettpunkt

2002 – nicht nur das wir den 6. Tabellenplatz erreicht haben – es ist wieder eine Freude, unsere Kabinen zu betreten. Die Gemeinde Wien hat unser altes Gebäude mustergültig renoviert.

15. September 2002 – Eröffnung des Neurenovierten Kabinengebäudes. Zahlreiche Ehrengäste erschienen, unter anderen ließen es sich Vizebürgermeisterin – Sportstadträtin Grete LASKA, Bereichsdirektor Dr.Fer.Podkowicz und der Präsident des Wr. Fußballverbandes Komm.Rat Kurt Ehrenberger nicht nehmen die offizielle Eröffnung vorzunehmen. Unter den Ehrengästen: Bezirksvorsteher Franz Kar Effenberg sowie Bezirksräte und Herren die an dem Projekt beteiligt waren.

Für die Saison 2002/2003 gab es nur ein Ziel, von Anfang an nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Dieses Vorhaben gelang und man erreichte den neuntenTabellenplatz. Im Sommer 2003 (Juli-August) bekam man einen neuen Kunstrasen, Ballfangnetze und neue Geländer um das Spielfeld usw… Diese Arbeiten behinderten enorm die Vorbereitung fur die Saison 2003/2004. Durch unglückliche Niederlagen kam man im Herbst nur auf Rang neun in der Tabelle.

Sensationell das Fruhjahr 2004! Mit 11 Siegen, 3 Unentschieden und nur einer Niederlage kam man hinter dem Meister SV-Essling auf den 2. Tabellenplatz. Thomas Irsigler wurde mit seinen 29 Toren Torschutzenkönig der Oberliga B.

In der Saison 2005/2006 konnte man sich mit dem 7. Tabellenplatz im Mittelfeld positionieren.

Das Wunschziel in der Saison 2006/2007 ist der Meistertitel. Am 25. September wurde dafür Ernst Ogris als Trainer geholt. Zur Halbzeit ist man mit dem 3. Tabellenplatz gut im Titelkampf vertreten.
Ende der Saison muss man sich dann doch mit dem Vizemeister zufrieden geben. Thomas Kaiser wurde mit 25 Treffern Torschützenkönig der Oberliga-B.

In der Saison 2007/2008 möchte sich der SV Aspern Wettpunkt den ersehnten Meistertitel sichern. Dazu trennt sich der Verein von Trainer Ernst Ogris in der Halbzeit und verpflichtet Klaus Kroboth und Martin Schuster, die jedoch nur bis zwei Spiele vor Saisonende bleiben. Leider wird es nur der 5. Tabellenplatz für die Asperner.

In der Saison 2008/09 wurde der SV Aspern Wettpunkt von den “Experten” als sicherer Absteiger gehandelt, doch das Team von Trainer Hubl belehrte alle des besseren und schafte mit dem Meistertitel den Aufstieg in die Wiener Liga.